Buchtipp: Die Kunst des Wegwerfens von Nagisa Tatsumi

Laut Tatsumi fand bereits in den 1990er Jahren ein ökologisches Umdenken statt, indem Antworten auf die Fragen

  • „Was brauchen wir wirklich?“ und
  • „Warum wollen wir so oft mehr?“

gesucht wurden. Viele Dinge werden meist nicht aus Notwendigkeit gekauft. Tatsumi empfiehlt, die Dinge, die wir besitzen, auch zu benützen. Sie rät von Zwischenlagerung ab, denn sie befindet, dass Dinge, die länger unbenützt waren, immer unbenützt bleiben. Alle Gegenstände, die behalten werden, sollen an den richtigen und optimalen Platz geräumt werden.

Die grundlegenden Fragen, die wie uns stellen sollten, lauten:

  • „Was wollen wir behalten?“ und
  • „Wie wollen wir unser Leben gestalten?“

Das sind die beiden Fragen, die auch Marie Kondo in den Mittelpunkt eines Aufräumprozesses stellt.

Laut Tatsumi sollten wir bewusster einkaufen. Vorräte sind natürlich erlaubt, aber in überschaubarem Maß. Außerdem ist es hilfreich, regelmäßig auszurangieren, indem wir eine Zeitspanne dafür festlegen. Wir können uns auch vornehmen, von einem Produkt nur eine gewisse Menge zu haben oder Neuanschaffungen zum Aufräum-Anlass zu nehmen.

Im Gegensatz zu Kondo empfiehlt Tatsumi klein anzufangen, am besten mit einem Eck im Wohnbereich, das Sie freihalten beziehungsweise nicht mehr als Ablage verwenden wollen.

Abschließend ein Denkansatz von Tatsumi der etwas anderen Art, der Ihnen das Aufräumen mit Sicherheit erleichtern wird. Statt „Das kann ich nicht ausrangieren, das könnte noch nützlich sein“ sagen Sie sich „Ich habe das bereits benützt, also kann ich es jetzt weggeben.“

Es ist schön zu sehen, wie Gedanken von Tatsumi wieder aufgegriffen werden und für viele von uns eine wahre Unterstützung sind!

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