Keine Wäscheberge mehr!

Ein sperriger Wäscheständer nimmt uns in den eigenen vier Wänden oft viel Platz weg. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, seine Wäsche zu trocknen. Bereits beim Wäscheständer existieren verschiedene Ausführungen: der klassische zum Aufklappen, wenn mehr Wäsche trocknen soll, aber auch Turmwäscheständer. Der Vorteil von Letzteren ist die Nutzung der Raumhöhe und weniger der Raumbreite. Dann gibt es in dieser Kategorie auch noch die sogenannten Badewannentrockner, die einfach in die Badewanne gehoben werden und somit den Stauraum der Wanne zum Wäschetrocknen anbieten. Weitere Möglichkeiten bieten außerdem kleinere Wäschespinnen mit Ständer oder Wandtrockner zum Herausziehen (diese werden direkt an der Wand montiert, z.B. im Badezimmer).

Wo trocknet man am besten seine Wäsche?

Wenn Sie keine eigene Waschküche oder Abstellraum haben, sollten Sie die Wäsche am ehesten dort aufhängen, wo sie möglichst wenig stört. Das ist abhängig vom Wohnraum und Grundriss. Es gibt Räume, die man im Alltag sehr viel nützt; diese würde ich versuchen, von der Wäsche eher freizuhalten (z.B. Garderobe, Küche, Wohnzimmer). Hat man ein eigenes Schafzimmer, in dem nicht gearbeitet wird, so eignet sich dieses auch als Wäschetrockenplatz. Manchmal bietet ein Gang ausreichend Raum zum Wäschetrocknen, oder das Badezimmer mit einem Wandtrockner.

Gibt es auch „schöne“ Wäscheständer?

Ja, die gibt es tatsächlich! Es dürften sich einige Designer mit dem Thema befasst haben. Man findet nicht nur die klassischen Wäscheständer, sondern auch Wäscheständer in Sternform, in X-Form, als Ziehharmonika, Wäscheständer in verschiedensten Farben – kurzum: allerlei, was einen ansprechen kann… (z.B. www.connox.at).

Gibt es die Möglichkeit, eine Art Wäscheaufhängsystem in bereits vorhandenes Mobiliar zu integrieren – ohne dafür einen extra Raum zu benötigen?

Ich denke, die wenigsten haben in ihrem Zuhause einen eigenen Raum zum Wäschetrocknen. Eine Wäscheleine kann man auf recht einfache Art und Weise an schweren Möbeln in verschiedenen Höhen anknoten und nach dem Trocknungsprozess wieder herunternehmen und einrollen. Sessellehnen und offene Türen eignen sich auch, allerdings muss darauf geachtet werden, ob das Material des Sessels oder der Türe geeignet ist (feuchte Wäsche kann bei Holzmöbeln dazu führen, dass das Material aufweicht und deren Struktur verändert). Eine Möglichkeit ist auch, Blusen und Leiberl auf Kleiderbügel zu hängen und an Lampen, Sesseln oder Türschnallen und Türrahmen trocknen zu lassen.

Meine Tipps

Ich selbst benütze einen klassischen aber praktischen Wäscheständer zum Aufklappen, der im Schlafzimmer steht. Ich bin froh darüber, dass da ausreichend Platz verfügbar ist. Die Vorteile in meinen Augen: die Wäsche bleibt im privaten Bereich; in dem Raum wird immer gelüftet, dadurch trocknet die Wäsche schnell, und die Luft zum Schlafen ist angenehm kühl, aber nicht zu trocken.

Und zum Abschluss meine Tipps fürs effiziente Wäsche-Aufhängen und Abnehmen:

  • Sobald der Schmutzwäschekorb (annähernd) voll ist, wird gewaschen. Der erste Schritt ist, die Wäsche nach Waschpartien zu trennen (z.B. 30°, 40°, 60°, 90°; oder man sammelt die Wäsche bereits in getrennten Behältnissen). Der größte Schmutzwäschehaufen hat gewonnen und darf in die Waschmaschine.
  • Während die Waschmaschine fleißig wäscht, räumt man den Wäscheständer frei, oder spätestens, wenn die saubere Wäsche zum Aufhängen ist. Das ist wichtig, damit die trockene und saubere Wäsche auch wieder an ihren Platz kommt.
  • Zum Wäsche Zusammenlegen kann man die Bettoberfläche nützen (angenehme Höhe und ausreichend Platz) und macht beim Zusammenlegen bereits für jeden einzelnen Mitbewohner eigene Stapel. Diese wandern dann zum richtigen Kasten.
  • Beim Wäsche Aufhängen hilft es, das jeweilige Kleidungsstück vorher kurz auszubeuteln und dann eventuell auch schon in Kategorien am Ständer aufzuhängen. Z.B. an den hinteren Verstrebungen eher die größeren Teile (von den Eltern), vorne eher die kleineren (von den Kindern).
  • Wühlen Sie nicht in der feuchten Wäsche und suchen das Stück aus, das Sie als nächstes aufhängen wollen. Das Stück, das Sie erwischen, hängen Sie am besten auch gleich auf. Denn alles kommt dran. So wie es in Ihre Hände fällt, ist das der effizienteste Weg, schnell fertigzuwerden.

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